Bund der Waldorfschulen

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Die erste Waldorfschule wurde im September 1919 in Stuttgart eröffnet.
Heute bestehen in Österreich:
  • 14  Waldorfschulen
  • 28  Waldorfkindergärten
  •  5  Berufsbegleitende Seminare
  • 11  Heilpädagogische Einrichtungen mit Waldorfpädagogik

Zum Vergleich in Deutschland:

Die deutschen Waldorfschulen haben sich zu einem Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr. Korporative Mitglieder sind derzeit 197 Waldorf- und Rudolf-Steiner-Schulen sowie acht Seminare/Hochschulen für Waldorfpädagogik. Daneben gibt es rund 2.700 persönliche Mitglieder.  Nach 87 Jahren Waldorfpädagogik gibt es heute weltweit über 900 Waldorfschulen, sowie 2.000 Kindergärten und Förder-Einrichtungen.

Die deutschen Waldorfschulen haben sich unter der Bedrohung durch den Nationalsozialismus 1933 und dann 1946 erneut zu einem Bund der Freien Waldorfschulen e. V. mit dem Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen. Es handelt sich um eine föderative Vereinigung, die die Autonomie der einzelnen Waldorfschule nicht antastet, wohl aber gemeinsame Aufgaben und Interessen übernommen hat. Dabei geht es neben der Koordination der Tätigkeiten der Arbeitsgemeinschaften der Waldorfschulen in den Bundesländern vor allem um:
  1. Beratung der einzelnen Schulen in verschiedenen, besonders rechtlichen Fragen
  2. Koordination in der Behandlung schulpolitischer Aktivitäten
  3. Veranstaltung von öffentlichen Tagungen
  4. Lehrerfortbildung durch allgemeine Lehrertagungen. Fachtagungen und Kolloquia
  5. Finanzierung der Lehrerbildung
  6. Beschlussfassung über die Aufnahme neuer Waldorfschulen in den Bund
  7. Herausgabe der Zeitschrift Erziehungskunst
Außerdem veranstaltet der Bund der Freien Waldorfschulen regelmäßig große Tagungen, auf denen im Zusammenwirken der Elternschaft mit den Lehrern und den Schülern der oberen Klassen Gestaltungsfragen der deutschen Waldorfschulbewegung von konkreten Problemen des Unterrichts bis zu den umfassenden Problemen der allgemeinen kulturellen Entwicklung behandelt werden.

In einem engen Zusammenhang mit dem Bund der Freien Waldorfschulen steht die Pädagogische Forschungsstelle. Sie betreibt besonders didaktische Forschung und veranstaltet Kolloquien über die Fortentwicklung bestimmter Unterrichtsgebiete, über Fragen des weiteren Aufbaus der Waldorfschulen und der pädagogischen Weiterentwicklung. Sie gibt neben Materialien für den mehr internen Gebrauch zwei Schriftenreihen heraus: in der einen ( "Menschenkunde und Erziehung") erscheinen Darstellungen zu besonderen Themen der anthroposophischen Pädagogik, zur Didaktik und zu einzelnen Fachgebieten; in der anderen ("Erziehung vor dem Forum der Zeit") Publikationen zu aktuellen Fragen der Pädagogik (Veröffntlicht im Verlag Freies Geistesleben).

Zudem arbeitet die The European Council for Steiner Waldorf Education (ECSWE) auf Europäischer Ebene

Die "Internationale Vereinigung der Waldorfkindergärten e.V.", Sitz Stuttgart ist korporatives Mitglied im Bund der Freien Waldorfschulen. Sie vertritt die Belange nicht nur der an den deutschen Waldorfschulen bestehenden Kindergärten, sondern auch die der Waldorfkindergärten, die in zahlreichen Orten der Bundesrepublik arbeiten, an denen es keine Waldorfschule gibt.

Unter: http://www.waldorf.at  finden sie alle Einrichtungen und Informationen zum Bund der Waldorfschulen in Österreich.

 Kontaktadresse: Endresstr. 100, 1230 Wien   TeL.: +43 1 888 74 61 Fax: +43 1 888 21 60-44 

 

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