Die im EFFE vereinten Schulen in freier Trägerschaft (Montessori, Waldorf, Netzwerk) arbeiten pädagogisch erfolgreich unter dem Motto:

 

LERNEN  BRAUCHT  VIELFALT!

 

EFFE kämpft seit Jahren um eine faire Behandlung der SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen, das heißt, eine angemessene finanzielle Unterstützung wie sie z.B. auch den konfessionellen Privatschulen gewährt wird.

4000 SchülerInnen werden von der öffentlichen Hand, vor allem den Regierungsparteien, stiefmütterlich behandelt.

Obwohl SchülerInnen in den Schulen in freier Trägerschaft anerkannte Leistungen erbringen, diese Schulen das Öffentlichkeitsrecht haben und zur Erfüllung der Schulpflicht gelten, werden für diese Aufgaben nur geringfügige finanzielle Mittel als Subventionen ohne Rechtsanspruch zur Verfügung gestellt.

Die in den meisten europäischen Ländern praktizierte Finanzierung dieser Schulen, fördert die Vielfalt im Bildungswesen.

 

Wir fordern:            dass die SchülerInnen der Schulen in freier Trägerschaft dem Staat genau so viel wert sind wie alle anderen SchülerInnen, deren Ausbildungskosten von der öffentlichen Hand übernommen werden.  (Dzt. „fördert“ der Staat die Schulen in freier Trägerschaft mit durchschnittlich € 350,- pro Schüler und Jahr. Ein Schüler im staatlichen Schulwesen kostet pro Jahr durchschnittlich € 7.000,-.)

 

Wir fordern:            dass die Eltern ihr Recht auf die freie Wahl des Bildungsweges für ihre Kinder auch wahrnehmen können, ohne Einschränkung durch deren finanzielle Möglichkeiten (das dzt. notwendige Schulgeld von durchschnittlich € 3.600,- pro Jahr ist für viele Eltern nicht leistbar).

 

Wir fordern:            dass die LehrerInnen an den Schulen in freier Trägerschaft durch die Unterstützung der öffentlichen Hand angemessen entlohnt werden können (dzt. verdienen LehrerInnen von Schulen in freier Trägerschaft bis zu 50% weniger als im öffentlichen Schulwesen).

 

Wir fordern eine gesicherte, faire finanzielle Unterstützung unserer Schulen!

SchülerInnen  -  Eltern  -  LehrerInnen

der Schulen in freier Trägerschaft  

 

 

Wien, im März 2006